Unsere Philosophie
Warum dieser Blog existiert und nach welchen Regeln er funktioniert.
Was diesen Blog von anderen unterscheidet
Es gibt keine Selbstständigkeitsblogs. Es gibt Erfolgstagebücher, Motivationsarchive und Kurse in Blogform. Blogs, die nach hinten geschrieben werden: Der Autor weiß bereits, wie es ausgeht, und wählt die Erinnerungen so aus, dass eine Heldenreise entsteht.
Das hier ist anders. Ich schreibe, während es passiert. Das bedeutet: Ich weiß nicht, wie es ausgeht. Ich weiß nicht, ob ich in zwei Jahren immer noch selbstständig bin. Ich weiß nicht, ob die Entscheidungen, die ich heute für gut halte, in der Rückschau als Fehler gelten werden.
Genau das macht dieses Tagebuch zu dem, was es ist.
Die Grundsätze im Detail
Keine Rückwärtsoptimierung
Was einmal veröffentlicht wurde, bleibt so. Ich ergänze neue Einschätzungen in neuen Einträgen, anstatt alte zu überarbeiten. So bleibt das Archiv ein ehrliches Dokument des Denkens in Echtzeit.
Fehler sind kein Versagen
Ich schreibe über Fehler nicht als Kontrastfolie für meinen späteren Erfolg. Ich schreibe über sie, weil sie interessant sind. Weil sie zeigen, wie Denken funktioniert und wo es hakt.
Keine Empfehlungen, nur Berichte
Ich sage nicht: Mach das so. Ich sage: Ich habe es so gemacht, aus diesen Gründen, mit diesen Konsequenzen. Was du daraus machst, ist deine Entscheidung.
Kontext immer mitliefern
Mein Hintergrund, meine Ausgangssituation, mein Netzwerk, meine finanzielle Lage zum Zeitpunkt einer Entscheidung. All das beeinflusst, was funktioniert. Ohne Kontext sind Erfahrungsberichte wertlos.
Kein kommerzieller Hintergedanke
Dieser Blog ist kein Funnel. Er führt zu keinem Produkt, zu keinem Kurs, zu keiner Coaching-Anfrage. Er existiert, weil ich schreiben will und weil öffentliches Schreiben mich klarer denken lässt.
Wer hier schreibt
Zwölf Jahre Projektmanagement in einem mittelständischen Unternehmen im Rheinland. Zuletzt Teamleiter in der Prozessoptimierung. Im Herbst 2026 Kündigung eingereicht.
Ich habe keine spektakuläre Gründungsgeschichte. Ich habe keine Startup-Erfahrung. Ich bin jemand, der irgendwann gemerkt hat, dass die Arbeit, die er macht, nicht mehr zu der Person passt, die er sein möchte.
Der Übergang von dort nach hier, das dokumentiere ich. Nicht weil ich besonders mutig war. Sondern weil ich denke, dass diese Art von Weg selten beschrieben wird, wie er wirklich ist.
"Ich schreibe nicht, um zu unterhalten. Ich schreibe, weil das Schreiben selbst das Denken ordnet."
Bereit, ins Archiv einzutauchen?
Alle Einträge sind chronologisch geordnet. Du kannst von vorne anfangen oder nach Themen filtern.